Es ist Kirmes in Much. Nicht dass das erwähnenswert wäre aber wie ihr seht ist es ein Blogeintrag wert.
Wir gehen zu dritt hin.
Ein Teenie eigentlich zu cool, der andere hat aber Lust.
Ich habe Lust auf Currywurst. Keinen Bock zu kochen ist mein persönlicher Antrieb.
Als wir da sind muss ich mit einen heftigen Flashback kämpfen.
Das letzte Mal als wir da waren, war Thomas vorletzter Monat auf der Erde.
Er war im Krankenhaus. Schmerzpumpe einstellen.
Ich habe damals gekämpft auf die Kirmes zu gehen. Wollte das Leben für die Kids schön gestalten.
Das selbe Karussell.
Die selben Protagonisten.
Sie fahren einen der letzten Runden bevor das Karussell abgebaut wird.
Aber es wird sich wieder drehen.
Wahrscheinlich schon nächstes Wochenende.
Wie das echte Leben.
Es dreht weiter .
Manchmal so schnell dass man Kopfweh bekommt, manchmal so langsam, dass man denkt wofür der ganze Abriss, manchmal so schön dass man Jauchzen könnte.
Obwohl ich kurz welche Knie bekomme, habe ich Tränen in den Augen als ich meine Zwei einträchtig in der Gondel sitzen sehe.
Auch ihr Leben dreht sich weiter.
Zur Zeit so schnell, dass mir Schwindelig wird, so verrückt, dass ich Kopfweh bekomme und so schön, dass wir zusammen Jauchzen können.


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