Nachtrag

Gestern hab ich über Glück geschrieben.

Heute am frühen Morgen träume ich zum ersten Mal von Thomas nicht verschwommen.

Ich bin beim Hühnerstall und entdecke super viele Eier. Ganz kleine und normale und dazwischen liegen zwei Eier von dem Nilgänsepaar was uns immer mal wieder besucht.

Ich bin darüber so aufgeregt und kann es kaum glauben.

Auf einmal zwickt mir von hinten jemand in die Seiten.

Ich drehe mich erschrocken um.

Vor mir steht Thomas.

Und dann fühle ich das wahre Glück.

Pure Erleichterung. Da ist er ja!

Vor Glück bekomme ich kein Wort raus und ich muss weinen . Ich umarme ihm so fest ich kann, ich merke er ist etwas dünner und sieht etwas erschöpft aus. Aber er lacht sein kleines Lachen : „Hehe“ weil er mich erschrocken hat.

Ich frage ihn “ was machst du denn hier?“ „Ich hatte Sehnsucht nach dir“

Und sofort fängt er an zu erzählen, dass seine Mutter ihn heimlich jeden Freitag besucht und das er gerade vom Tätowierer kommt (????)

Der Traum ist vorbei weil ich mit Entsetzten die Augen aufschlage, das Gesicht nass, es ist fünf Uhr.

Ich bleibe noch etwas liegen, weine und schwelge trotzdem im dem Gefühl Thomas‘ Gesicht gesehen zu haben, seine Stimme gehört zu haben und seinen Körper an meinem gefühlt zu haben.

Ein Start in den Tag scheint nicht möglich und ist doch nötig.

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