oh oh: Tears in Heaven

Wer hätte gedacht wieviel Traurigkeitspotenzial in dem Lied steckt, wenn wirklich jemand gestorben ist.

Jeder weiß, dass es oft auf Beerdigungen gespielt wird. Es ist wunderschön, der Text stimmig, hoffnungsvoll und die Gitarre hervorragend. Fast schon ermüdend, jeder kennt es, jeder kann den Text, ein alter Schinken….

Ich habe es natürlich nicht auf dem Schirm.

Und dann hört mein Sohn zufällig beim Autofahren eine Coversong Playlist und dort wird es angespielt.

Das Lied rührt mich so schon zu Tränen, das Schicksal was dahinter steckt nicht zu ver-steck-en. Es aber so unvermittelt zu hören, nachdem man selber viel mit den Gedanken im Himmel ist und man selber am liebsten hinterher reisen würde, ist noch mal was ganz anderes. Die Verzweiflung von Eric Clapton zu hören, der um seinen Sohn trauert ist präsent wie nie.

Wie hat er es geschafft dieses Lied zu singen? Nicht mit Schluchzen sondern mit so großer Sehnsucht in seiner Stimme?

Davon zu singen wie er sich durch die Tage kämpft, das einzige was ihm Trost spenden kann: die Hoffnung, dass der Mensch im Himmel glücklich ist.

Die Tränen laufen wieder über, lautlos rollen sie aus den Augen auch ohne Schluchzen um Elias nicht zu verschrecken.

Would you know my name

if i saw you in heaven?

Would it be the same

if i saw you in heaven?

2 Antworten zu „oh oh: Tears in Heaven”.

  1. Du hast Recht. Ich weiß auch nicht, wie die Songwriter diese Texte singen können.
    Eben bin ich noch gut gelaunt auf dem Weg zu einem Kunden, da läuft im Radio Herbert Grönemeyer -der Weg.
    Ich bin in Gedanken sofort bei euch und muss weinen.
    Vielleicht ist es ein romantisches Ventil für die Künstler.
    Und ich hoffe, du hast oder findest ebenfalls Ventile!

    Ich denke an euch.

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