EMS und die „Keks“Dose der Pandora

Tja , wie das so ist.

Es ist kurz vor Weihnachten, dunkel, gemütlich und so stimmungsvoll, dass ich am liebsten im Bett bleiben würde.

Ist es sonnig , freue ich mich wenn es schnell dunkel wird und ich nichts mehr schaffen muss. Die Dunkelheit birgt für mich die Absulotion nichts mehr zu tun.

Ist es nur dunkel laufe ich Amok weil kein Licht mehr zu mir vor dringt.

Also was mache ich?

Ich brauche Glückhormone! Aber woher nehmen?

Soviel steht fest vom Rumhängen bekomme ich keine aber Rückenschmerzen….

Sport zu machen scheint unmöglich, alles so sinnbefreit und abhängig davon mich selbst zu motivieren.

4mal die Woche fahre ich die Kids in einen Nachbarort zum Training, da gibt es ein EMS Studio.

Ist EMS gut? Meine Nachbarin meint nein.

Ich probiere es. Ein großer Vorteil : man macht es alleine, man muss einen Termin vereinbaren.

Beides könnte helfen mich zu mobilisieren und meinen Rücken zu stärken.

Keiner da , der mich fragt wie es mir geht, keiner da , der mich und meine Scheinwelt hinterfragt.

Mir hilft es bereits das erste mal.

Ich fühle mich etwas besser, etwas stärker, spüre Muskelkater- gesunden Schmerz.

Kurz danach bin ich bei meiner Mutter zu Besuch. Eigentlich ganz stabil. Ohne weinen und auch stark, weil meine Schwester umzieht und ich helfe.

Da steht sie auf einmal :

DIE KEKSDOSE :

Ein Spritzgebäck mit extra viel Schokolade winkt mir zu!

Thomas hat diese Kekse geliebt!

Ich höre seine Stimme im Raum. Wie er meiner Mutter zuruft wie lecker diese Kekse sind! Wie wunderbar meine Mutter backen kann!

Instant bekomme einen Weinanfall. Bin schwach , muss mich setzen, Eigentlich wollte ich keine Pause machen. Jetzt trinke ich dankbar Kaffee und esse den Keks den Thomas gegessen hätte, den mit der meisten Schokolade, den größten den es in der Dose gibt.

Dieser nicht enden wollende Schmerz, dieses ewige Vermissen.

Wie kann man das schaffen?

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